| Das ist der Verbund |
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Aus dem Konzept: ![]() Vor dem Hintergrund (...)der stetig steigenden Problematik an den beiden Pinneberger Hauptschulen, sowie den veränderten Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen, die eine adäquate Anpassung der Jugendarbeit und Schulsozialarbeit erfordert, hat die Stadt Pinneberg sich auf den Weg gemacht und einen Verbund aus Jugendarbeit und Schulsozialarbeit gegründet. Dieser Verbund besteht - wie bereits detailliert im April 2004 von der Ratsversammlung beschlossenen Startkonzept beschrieben - aus der Stadtjugendpflege, dem Jugendzentrum Geschwister-Scholl-Haus (zukünftig ggf. Sozialpädagogisches Dienstleistungszentrum), dem Kinder-und Jugendtreff Komet (Pinneberg-Süd) in Kooperation mit dem Hauptschulzweig der Carl-Eitz-Schule, der Kinder-und Jugendarbeit Pinneberg-Nord in Kooperation mit dem Hauptschulzweig der Georg-Kerschensteiner-Schule und der Schulsozialarbeit der Integrierten Gesamtschule Thesdorf. Die Stadt Pinneberg bietet erstmals in der Geschichte der Pinneberger Sozial- und Jugendarbeit ein flächendeckendes und vernetimg/verbundlogo_s.gifztes sozialpädagogisches Angebot für Kinder und Jugendliche von Nord über die Stadtmitte nach Süd hin an. Eine zentrale Rolle kommt hier nach wie vor dem Geschwister-Scholl-Haus zu, und zwar als Anlaufstelle für Schulen, Vereine, Verbände, Institutionen und als offener Kommunikationsraum für Kinder; Jugendliche und Familien. Insbesondere für die im Verbund zusammengefassten Schulen ist es eine Bereicherung, z.B. andere Räume und Zeitstrukturen für die offene Projektarbeit als Arbeitsmöglichkeit und ohne den parallel laufenden Unterricht vorhalten zu können. Die besondere Ausstattung des GSH bietet einen adäquaten Rahmen, um mit Jugendlichen freizeitpädagogisch und projektorientiert zu arbeiten. Vielfältige Kooperationen mit Vereinen und Verbänden bereichern das kulturelle Angebot in Pinneberg und wären ohne die Möglichkeiten des GSH oftmals - besonders für Institutionen ohne größere eigene Mittel und Räumlichkeiten - nicht denkbar oder umsetzbar. Für den Verbund stellt das GSH eine unverzichtbare Schnittstelle als pädagogisches Zentrum und Durchführungsraum für gemeinsame Aktivitäten dar. Das Geschwister-Scholl-Haus wird auch zukünftig einen unersetzbaren Beitrag für die jugendkulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen leisten. Daneben kann es sich zu einem modernen sozialen Dienstleistungs- und Kommunikationszentrum für die Sozialarbeit in Pinneberg weiterentwickeln. Das betrifft u. a. Möglichkeiten, Seminare, Fachveranstaltungen, Fortbildungsangebote, Fachtagungen etc. zu bieten. Eine räumliche und inhaltliche Kooperation mit anderen sozialen Einrichtungen könnte zu interessanten Synergieeffekten führen. Will man diesen Visionen folgen, muss hierfür zeitnah eine gesonderte Konzeption entwickelt werden unter Einbeziehung der Kompetenzen und der Erfahrungen des derzeit im GSH tätigen Fachpersonals. Die Sozialarbeiter/innen und Sozialpädagogen/innen der einzelnen Einrichtungen haben begonnen, die traditionellen fachlichen Grenzen der Professionen Jugendarbeit und Schulsozialarbeit zu überwinden und streben die Vereinigung zu einem neuen Arbeitsfeld an. Dieser innovative Ansatz wird, obwohl vielfältige Probleme überwunden werden müssen, zu einer ressourcenorientierten, modernen Sozialarbeit für die Kinder und Jugendlichen in Pinneberg führen und dürfte damit über die Pinneberger Grenzen hinaus positive Beachtung finden. |






